7.2.2010 von Onassis.
Guten Abend und herzlich Willkommen zu einem weiteren Beitrag auf dem bekannten SR Trading Blog.
“Experten warnen vor Aktienkäufen” - so lautete die Schlagzeile in einer Zeitschrift.
Ende Dezember kam keine Schlagzeile “Experten warnen vor Aktienkäufen”, als der DAX seine Höchststände von über 6.000 Punkten erreichte. Warum ?
Genauer genommen schwimmen die Experten einfach auf der Welle mit und berichten nachdem etwas passiert ist, warum es passiert ist. Und als nächstes hauen sie nochmals in die selbe Kerbe rein und versuchen die Berichte in die gleiche Richtung fortzusetzen.
“Experten” sind keine Hellseher und schon gar keine Gurus. Und Reporter und Schreiber verdienen ihr Geld damit, das sie etwas schreiben, was Menschen interessiert. Also schreiben sie automatisch das, was am ehesten einleuchtet. Und wenn die Kurse fallen - also der Trend im Gang ist - dann fallen die Kurse mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter.
Furcht erzeugt Angst und Angst erzeugt Panik. Das treibt die Kurse nach unten, bis es irgendwann einfach keinen mehr gibt, der zu so niedrigen Kursen verkaufen möchte. Und dann kommt die selbe Bewegung bloß in die andere Richtung. Gewinne erzeugen Lust auf mehr Gewinne und das erzeugt wiederum Gier. Die Kurse steigen und steigen bis einfach keiner mehr da ist, der so zu exorbitant hohen Preisen kaufen möchte.
Und nun geht es wieder in die andere Richtung…
Alle schauen derzeit auf Griechenland, Portugal und Spanien. Wie ist dort die Haushaltslage, wie die Inflation? Reißen diese drei Länder die EU zum Boden? Wird der Euro aufgelöst und jedes Land erschafft sich wieder eine eigene Währung? Zugegeben, das ist alles utopisch, aber wenn jemand Panik bekommt, dann glaubt er auch das es regnet, obwohl ihm die Sonne die Glatze verbrutzelt. :-0
Kurz gesagt: Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Die Stimmung wird sich beruhigen und normalisieren. Die Profis werden wie immer unten (tief unten) spitzenmäßig einkaufen und die Anfänger und Hobbytrader steigen dann ein, wenn die Kurse sich bereits um 80% und mehr erholt haben.
So werden die Anfänger wieder und wieder von den Profis vorgeführt (so wie ich auch letzte Woche) - und dieser Lauf nimmt einfach kein Ende.
Die einzigste Chance erfolgreich zu werden ist auf die Seite der Professionellen zu wechseln und cool zu werden. Cool wie ein Tiefkühlschrank und glatt wie ein Aal. Damit kommt man an der Börse schon recht weit!
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Euer
Onassis
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21.1.2010 von Onassis.
1 Jahr Obama, einen erhaltenen Friedensnobelpreis und jetzt geht er den Banken an den Kragen…
Der US-Präsident kündigte heute in einer Rede an, das er den Banken strenge Regeln auferlegen will. Die US Bevölkerung leidet unter einer starken Arbeitslosigkeit und lässt Dampf ab - voll auf die Investment Banker. Und da Obama der Präsident des Volkes ist, greift er den Ball auf und sagt das, was sein Volk hören möchte:
Weniger Geld für die Investment-Banker, strengere Regeln für die Banken, der Eigenhandel soll beschnitten und Investitionen in Hedgefonds sollen unterdrückt werden.
Das alles lässt heute die Bank Aktien implodieren und damit den Markt auch einen mittleren Kursrutsch erleben!
DAX: -1,79%
Dow Jones: -1,84% (per 21:20 Uhr)
Late DAX: -2,8% (per 21:20 Uhr)
DAX Sector Banks: -2,57%
DSJ TM Bank: -2,65%
Die Indizes heute anzuschauen macht wirklich keine Freude:

Man kann nur hoffen, das Obama damit eine gesunde Korrektur erzeugt hat und die Wall Street und die anderen Märkte sich bald wieder erholen!
Politik und Wirtschaft - die zwei sollten sich besser nicht über den Weg laufen! Denn immer wenn die Politik eingreift ist es entweder zur Rettung oder zur Beschneidung.
Zuerst himmelhoch jauchzend, dann zutiefst betrübt - Die Börsianer haben´s wirklich nicht leicht…
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Euer
Onassis
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8.1.2010 von Onassis.
Was bringt einen Trader an den Rand der Verzweiflung? Wenn er Geld verliert!
Und da die meisten generell eher long als short gehen, werden die meisten Trader bei fallenden Kursen Geld verlieren.
Damit es nicht mehr so tragisch ist, gibt es seit kurzer Zeit den PUMA-INDEX:
Alles Gute!
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Euer
Onassis
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Der PUMA INDEX: Genieße die fallenden Kurse
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6.1.2010 von Onassis.
Nachdem es heute angefangen hat zu schneien und die Temperaturen wieder fallen, dachte ich mir es kann nicht schaden, wenn man den Sommer im Auge behält.
Das geht, indem man in ein Solarium geht, sich diesen Song anhört oder die Ladies anschaut!
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Euer
Onassis
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Thema des Tages im SR Forum: Der perfekte Bürostuhl
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4.1.2010 von Onassis.
Jo mei, das Jahr 2010 fängt ja gut an! 160 Versorger wollen ihre Strompreise dieses Jahr erhöhen. Und das, obwohl im Jahr 2009 von den Bürgern bereits so viel für Strom bezahlt wurde wie noch nie. Denken die, ich habe ein Atomkraftwerk zu Hause im Keller stehen???
Aber wen juckt´s?
Statt einen Atomkraftwerk habe ich ein Fahrrad mit Dynamo. Nicht im Keller sondern im Dachstudio.
Das hat mehrere Vorteile:
1) Ich kann meinen Strom selbst erzeugen, man muss nur “treppeln”
2) Die Gebühren für das Fitnessstudio kann ich mir sparen (20 EUR pro Monat)
3) Ich bekomme enorme Beinmuskeln, das kann man einsetzen um auf einer Baustelle Heizungen zu schleppen
Somit kann ich Strom sparen, Fitnessstudiogebühren und sogar als Handlanger auf einer Baustelle Geld verdienen (natürlich schwarz versteht sich).
In Summe komme ich dann auf eine Ersparnis von ca. 400 EUR + 600 EUR für Schwarzarbeit. Das bedeutet jeder kann locker 1.000 EUR im Jahr mehr verdienen, wenn er so verrückt ist wie ich
Happy new year 2010!
PS: Einen kostenlosen Tarifvergleich für Strom gibt es hier: Tarifrechner Strom
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Euer
Onassis
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2.1.2010 von Onassis.
Das Jahr 2010 hat gut angefangen. Ein perfekter Zeitpunkt, um sich mit seiner privaten Altersvorsorge zu beschäftigen! Für diese gibt es diverse Formen und verschiedene Varianten, unter anderem:
1) Eine eigene Immobilien (selbstbewohnt)
2) Lebensversicherungen
3) Regelmäßiges Ansparen in ETFs (Exchange trading fonds) über die Hausbank, z.B. einen DAX-ETF
4) Selbst in Aktien investieren
Nun haben wir in dem Zeitraum von 2000-2003 gesehen, das Aktien fallen können und sogar Indizes extrem stark in den Keller rutschen. Davor kann sich kaum einer wehren. Und das Schlimmste ist, wenn man die Nerven verliert, mit 50% Verlust verkauft und dann sauer auf die Börse ist, weil sie einem “das Geld weggenommen hat“.
Da hilft nur eine Strategie!
Aber wollen Sie jeden Tag am Computer sitzen oder sich dauernd um Aktien kümmern müssen? Nein?
Ich auch nicht! Denn entweder trade ich richtig oder ich investiere. Und bei der Altersvorsorge investiert und tradet man nicht.
Und genau dafür gibt es ein Lösung, die sogenannte Dividendenstrategie oder auch Low-5 genannt.
Die Idee:
Man investiert nicht in den Index selbst, sondern in ausgewählte Aktien.
Das Auswahlverfahren ist äußerst simpel:
Zuerst wird die Dividendenrendite (Dividende*100/Aktienkurs) für alle 30 DAX-Aktien ausgerechnet. Von diesen Aktien kommen die 10 mit der höchsten Dividendenrendite weiter. Aus diesen 10 kommen jetzt nur noch fünf weiter und zwar diejenigen mit dem niedrigsten Kurs.
Die Strategie basiert auf der Überlegung, dass die hohe Dividendenrendite in Verbindung mit dem “optisch” niedrigen Kurs eine höhere Performance erzielen sollte als der Index selbst.
Dazu gibt es noch einen Link zum Thema Dividendenstrategie
Hier werden auch die Aktien genannt, die in 2010 nach dieser Strategie gekauft werden müssen.
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Euer
Onassis
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29.12.2009 von Onassis.
Verehrte Leserinnen und Leser,
das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu - und alle die nicht an den Untergang geglaubt haben sind reich belohnt worden. Der DAX hat seit Jahresanfang 2009 bis heute, dem 29.12.2009 insgesamt um 27,8 Prozent zugelegt. Vom Tiefstand (3.666) in 2009 aus gemessen sogar um knapp 64 Prozent.
Zuerst verfielen alle Anleger dem Herdentrieb und stiegen zum Jahresanfang aus dem DAX aus. Als dann alle die Regel hörten: “Sell in may and go away” waren sie sich sicher, das Aussteigen und Gewinnmitnahmen das Beste sei, was man tun könne. Aber zum Erstaunen aller, stieg der DAX kurz darauf weiter - und weiter - und noch weiter…
Getrieben durch winzige Zinsen auf Tagesgeldkonten, Festgeld sowie weitere “lahme” Anlagen, wußte das Geld nicht wohin. Also rein in risikobehaftetere Anlagen. Aber da die meisten Deutschen dem Risiko misstrauen, waren sie nicht dabei. Der Großteil der Bewegung des Jahres 2009 wurde durch Fonds und ETFs verursacht. Sicher, das Geld dafür kommt auch wiederum von Privatanleger, aber was wäre gewesen, wenn man einfach direkt in Aktien investiert hätte?
Nicht in Pennystocks, oder irgendwelche kleinen Unternehmen - nein, einfach ein paar gebeutelte Aktien aus dem DAX raussuchen und investieren. Buy and hold - kaufen und liegen lassen. Was sollte denn schon passieren, bei blue chips, wenn sie um 50% oder mehr gefallen sind?
Aber diese Art zu investieren verstanden nur die Fondsmanger, die Großen, die Mutigen - aber leider nicht der Privatanleger. Was wäre so schlimm dran gewesen, mal “nen Tausender” in die Deutsche Bank oder die Commerzbank zu stecken.
BASF geht pleite?? Niemals - also warum nicht investieren und sechs Monate später mal aufs Depot schauen…
Alle die ein wenig Mut besaßen sind nicht mit 27,8% oder gar 64% (vom Tiefstand) wie im DAX belohnt worden, sondern:
Infineon +370%
Deutsche Bank +88%
BASF +63%
Und das sind nur Beispiele von Aktien, von denen ich selbst weiß, wie damals die Panik geschürt worden ist. Und diese Werte beziehen sich auf den Jahrsanfang, müssen also mit den 27,8% vom DAX verglichen werden!
Deutsche Bank, Finanzkrise, bald pleite…
BASF, muss Standort dichtmachen, Tausende müssen entlassen werden…
Infineon, der DAX Wert, welcher unter 1 Euro notierte (akutell 3,88 EUR !!!)
Was haben diese Beispiele gemeinsam?
Bei allen hatte man das Gefühl, das diese Unternehmen sich in Luft auflösen, das sie das Zeitliche segnen würden. Und das Ergebnis? Wie Phönix aus der Asche haben sich diese Werte erholt. Was für ein Wunder
Jeweils 1.000 Euro in diese drei Unternehmen gesteckt, hätte ein Endvermögen von 8.210 Euro (vor Steuern ergeben). Ein Gewinn von 5.210 Euro - mehr als eine Verdopplung in 12 Monaten.
Was will ich damit sagen?
1) Angst und Panik sind keine guten Ratgeber
2) Geduld zahlt sich an der Börse aus
Und der Ausblick auf 2010?
Dazu müssen wir auf den DAX-Chart blicken:
Obwohl im Jahr 2009 stark steigende Kurse zu verzeichnen sind, ist der Anstieg im Gegensatz zum Jahr 2003 nicht so stark ausgefallen. Das grüne Kästchen markiert den Bereich, bis wohin der DAX hätte steigen müssen, um die selbe Performance wie im Jahr 2003 zu erzeugen.
Deswegen bin ich auf den ersten Blick geneigt zu sagen, das bei 6.000 noch nicht Schluß mit lustig ist. Der DAX wird langsamer steigen, wird auch mehr Korrekturen als in 2009 erleben - aber das die Hausse gestoppt ist, davon ist nichts zu erkennen.
Mein Tipp: Bei Korrekturen nach unten long einsteigen und Geduld mitbringen.
Ich wünsche allen Lesern für das Jahr 2010 nur das Beste, Ruhe und Frieden, stetige Gewinne, eine ruhige Hand beim Traden und alles was man sich wünschen kann!!
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Euer
Onassis
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Thema des Tages im SR Forum: DAX Analyse aus dem SR Forum
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28.12.2009 von Onassis.
Schön, wenn der Staat seine Bürger unterstützt. So können wir uns alle auf das Jahr 2010 freuen, denn dort können Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung absetzt werden. Das Ganze basiert auf dem neuen Bürgerentlastungs-Gesetz.
Galt bislang ein jährlicher Höchstbetrag von 1.500 Euro (Arbeitnehmer und Beamte) bzw. 2.400 Euro (Selbstständige), so wird jetzt sichergestellt, dass Beiträge für eine Basiskranken- und Pflegepflichtversicherung in tatsächlicher Höhe als Sonderausgabe von der Steuer abgezogen werden können. Dieser unbegrenzte Abzug gilt bei der Krankenversicherung nur für Beiträge, die zur Abdeckung einer Grundversorgung im Krankheitsfall dienen. Beitragsanteile, die einen Anspruch auf Krankengeld oder ähnliches begründen, sind nicht abzugsfähig.
Ein in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversicherter Arbeitnehmer kann aus diesen Gründen seine Beiträge grundsätzlich in voller Höhe geltend machen. Besteht allerdings Anspruch auf Krankengeld, so erfolgt eine pauschale Kürzung der Beiträge um 4%.
Beispiel für gesetzlich Versicherte:
Ein lediger Arbeitnehmer hat Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung in Höhe von 2.800 Euro und zur gesetzlichen Pflegeversicherung in Höhe von 400 Euro gezahlt. Aufgrund der Krankenversicherung besteht auch ein Anspruch auf Krankengeld. Zusätzlich zahlt er auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung in Höhe von 800 Euro und zur Haftpflichtversicherung in Höhe von 400 Euro.
Nach dem neuen Gesetz sind die Krankenversicherungsbeiträge um 4% zu kürzen. Somit sind 2.688 Euro ( = 2.800 Euro minus 112 Euro) abziehbar. Daneben können ebenfalls die 400 Euro zur gesetzlichen Pflegeversicherung als Sonderausgaben abgezogen werden.
Insgesamt können so 3.088 Euro als Sonderausgaben von der Steuer abgezogen werden. Die Beiträge zur Arbeitslosen- und Haftpflichtversicherung wirken sich zwar steuerlich nicht mehr aus, dennoch ergibt sich eine deutliche Verbesserung, da nach bisher geltendem Recht nur 1.500 Euro (Höchstgrenze) abgezogen werden konnten.
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Euer
Onassis
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Thema des Tages im SR Forum: Steuern 2008
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24.12.2009 von Onassis.
Guten Morgen!
Es ist der 24. Dezember 2009 - 01:49 Uhr.
Alle schlafen, nur der Weihnachtsmann ist bereits unterwegs um Milliarden von Kindern zu bescheren.
Große Kulleraugen, erwartungsvolle Blicke, riesiger Jubel wenn genau das im Packet ist, was sie sich gewünscht haben…
Ich wünsche allen SR Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten, gesegnete Feiertage, Frieden und Geborgenheit!
Euer
Onassis
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13.12.2009 von Onassis.
Was war das damals für ein Aufschrei in Deutschland, als der einheitliche Beitragssatz von 14,9% für die Krankenkassenbeiträge eingeführt wurde. Das bisher übliche Wechseln der Krankenkassen, um eine Kasse mit einem günstigeren Beitragssatz zu erwischen, hatte mit der Einführung des einheitlichen Beitragssatzes ein jähes Ende gefunden. Gut - niemand konnte sich dagegen wehren und so zahlte nun jeder regelmäßig seine 14,9% an die Krankenkassen.
Aber was ist das??? Das Geld reicht auf einmal nicht mehr aus!!!
Und nun kommt der Überflieger, das was an für sich durch den einheitlichen Beitragssatz geregelt sein sollte! Die Krankenkassen wollen ihre Beiträge erhöhen. Aber da der einheitliche Beitragssatz frühestens 2011 erhöht werden darf, wie komme ich als Krankenkasse nun an Geld ran?
Ganz einfach (leider!): Die Krankenkassen dürfen sogenannte Zusatzbeiträge erheben. Ja, davon wußte ich bis heute auch nichts! :-0
Gesetzlich ist ein monatlicher Zusatzbeitrag zwischen 8,00 und 37,50 EUR pro Monat erlaubt. Gleichzeitig darf dieser Betrag aber nicht 1% des beitragspflichtigen Einkommens des Versicherten überschreiten.
Und wie kommt das Geld zur Krankenkasse? Es wird ausnahmsweise nicht über den Arbeitgeber eingezogen, sondern die Versicherten werden direkt eine Rechnung von der Krankenkasse erhalten. Im schlimmsten Fall muss jemand 450 EUR im Jahr bezahlen - möglicherweise sogar im voraus!
Eine Unverschämtheit, besonders denen gegenüber, die gar nichts so oft oder sogar nie krank sind. Aber dafür leben wir ja in einem Sozialstaat. Die Starken und Reichen helfen den Armen und Schwachen. Aber auch die Fleißigen helfen den Faulen
Besonders schlecht gewirtschaftet hat z.B. die DAK. Die AOK dagegen war sehr gut und hat sogar Überschüsse erwirtschaftet. Kleine BKKs habenm meistens auch geringe Überschüsse, wobei ganz kleine BKKs Verluste eingefahren haben. Zudem sind die Krankenkassen in Ballungszentren wie Berlin oder Hamburg mehr belastet aus Krankenkassen für gering besiedelte Landstriche.
Alles in allem läuft es wieder auf ein hinaus - auf das auf was es jedesmal hinausläuft:
Jeder muss so viel Geld wie möglich verdienen - und das Jahr für Jahr steigern, damit er über die Runden kommt.
Stagnation im Einkommen ist ein Rückfall - und Jobverlust, Faulheit, Scheidung ein Todesurteil für die eigenen Finanzen!
Ich wünsche allen Lesern einen schönen dritten Advent!
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Euer
Onassis
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