Unsere Krankenkassen - sie bekommen den Hals einfach nicht voll
Was war das damals für ein Aufschrei in Deutschland, als der einheitliche Beitragssatz von 14,9% für die Krankenkassenbeiträge eingeführt wurde. Das bisher übliche Wechseln der Krankenkassen, um eine Kasse mit einem günstigeren Beitragssatz zu erwischen, hatte mit der Einführung des einheitlichen Beitragssatzes ein jähes Ende gefunden. Gut - niemand konnte sich dagegen wehren und so zahlte nun jeder regelmäßig seine 14,9% an die Krankenkassen.
Aber was ist das??? Das Geld reicht auf einmal nicht mehr aus!!!
Und nun kommt der Überflieger, das was an für sich durch den einheitlichen Beitragssatz geregelt sein sollte! Die Krankenkassen wollen ihre Beiträge erhöhen. Aber da der einheitliche Beitragssatz frühestens 2011 erhöht werden darf, wie komme ich als Krankenkasse nun an Geld ran?
Ganz einfach (leider!): Die Krankenkassen dürfen sogenannte Zusatzbeiträge erheben. Ja, davon wußte ich bis heute auch nichts! :-0
Gesetzlich ist ein monatlicher Zusatzbeitrag zwischen 8,00 und 37,50 EUR pro Monat erlaubt. Gleichzeitig darf dieser Betrag aber nicht 1% des beitragspflichtigen Einkommens des Versicherten überschreiten.
Und wie kommt das Geld zur Krankenkasse? Es wird ausnahmsweise nicht über den Arbeitgeber eingezogen, sondern die Versicherten werden direkt eine Rechnung von der Krankenkasse erhalten. Im schlimmsten Fall muss jemand 450 EUR im Jahr bezahlen - möglicherweise sogar im voraus!
Eine Unverschämtheit, besonders denen gegenüber, die gar nichts so oft oder sogar nie krank sind. Aber dafür leben wir ja in einem Sozialstaat. Die Starken und Reichen helfen den Armen und Schwachen. Aber auch die Fleißigen helfen den Faulen
Besonders schlecht gewirtschaftet hat z.B. die DAK. Die AOK dagegen war sehr gut und hat sogar Überschüsse erwirtschaftet. Kleine BKKs habenm meistens auch geringe Überschüsse, wobei ganz kleine BKKs Verluste eingefahren haben. Zudem sind die Krankenkassen in Ballungszentren wie Berlin oder Hamburg mehr belastet aus Krankenkassen für gering besiedelte Landstriche.
Alles in allem läuft es wieder auf ein hinaus - auf das auf was es jedesmal hinausläuft:
Jeder muss so viel Geld wie möglich verdienen - und das Jahr für Jahr steigern, damit er über die Runden kommt.
Stagnation im Einkommen ist ein Rückfall - und Jobverlust, Faulheit, Scheidung ein Todesurteil für die eigenen Finanzen!
Ich wünsche allen Lesern einen schönen dritten Advent!
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Euer
Onassis

3.2.2010 bei 00:00
Krankenkassen…
Fand heute wirklich gute Ausfuehrungen ueber SR Trading Blog ” Blog Archive ” Unsere Krankenkassen - sie … und Krankenkassen auf dieser Seite. Dank an alle User die ihre Erfahrungen hier so gut zu Ausdruck bringen. Das ist mir einen weiteren Bookma…